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Rampe statt Treppenlift

Die Absatzzahlen von Treppenliften steigen jährlich und ein Ende des Anstiegs ist kaum abzusehen. Grund dafür ist vor allem die demografische Situation in Deutschland, die dafür sorgt, dass ein immer größerer Anteil der deutschen Bevölkerung jenseits des Alters von 60 Jahren ist. In diesem Alter nehmen körperliche Beschwerden zu und manchmal sind die Einschränkungen sogar so groß, dass Treppen nicht mehr begehbar scheinen. In solchen Fällen muss Abhilfe her. Treppenlifte scheinen ein optimaler Helfer zu sein, Rampen wiederum sind allgemein eher verpönt und werden bei der Kaufüberlegung missachtet. Das allerdings ist kaum nachvolziehbar, denn Rampen sind nicht nur für Rollstuhlfahrer empfehlenswert.

Preis und Ästhetik stimmen

Rampen besitzen enorme Vorteile gegenüber Treppenliften. Besonders der preisliche Aspekt überzeugt viele Bedürftige, die einen Ersatz für den Treppengang suchen. Zudem sind Rampen relativ schnell installiert und können oft ästhetisch hervorragend an die Immobilie angepasst werden. Sie bieten sogar Platz für Blumentöpfe und ähnliche Verzierungen, sodass ihre Existenz kaum auffallen mag.
Rampen stellen im Regelfall vom Steigungsniveau keinen Unterschied zu gewöhnlichen Straßen dar. Wer sich also auf Straßen auf seinen eigenen beiden Beinen fortbewegen kann, ist problemlos in der Lage, eine Rampe zu begehen. Zudem kann die Rampe mit helfenden Geländern versehen werden, sodass sich körperlich bedürftige Personen zu ihrem eigenen Wohlergehen abstützen können. Eine ganze Bandbreite an Argumenten also, die eine Rampe durchaus interessant machen.

Nur im Außenbereich einsetzbar

Dennoch sind Rampen nicht das Nonplusultra, was sich unter anderem darin ausdrückt, dass Rampen enormen Platz einnehmen. Vor allem bei kleineren Treppen, die zu Haustüren führen, kann dies problematisch werden. Eine Rampe würde dann auf Gehsteige oder womöglich sogar auf die Straße ragen, was gesetzlich untersagt und damit nicht möglich ist.
Ohnehin können Rampen fast ausschließlich im Außenbereich genutzt werden, da innerhalb von Immobilien der ausreichende Platz fehlt.

Letzten Endes muss also jeder Bedürftige für sich selbst die Frage klären, ob es eher eine Rampe oder ein Treppenlift werden soll. Beides hat seine Reize und ist für unterschiedliche Bedarfsfälle geeignet. Eines steht jedoch fest: Rampen generell auszuschließen kann womöglich ein Kardinalfehler sein.

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Bewertung: 4.5/5 (30 Bewertungen abgegeben)
Rampe statt Treppenlift, 4.5 out of 5 based on 30 ratings

Geschrieben von

Sven Schmidt ist freier Online-Redakteur und schreibt hauptsächlich zu Gesundheitsthemen.

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