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Welcher Treppenlift Sicherheitsgurt ist empfehlenswert?

Aus dem Auto, Bus oder dem Flugzeug kennt sie ein jeder von uns: Sicherheitsgurte. Sie dienen dazu, in einem Transportmittel beförderte Personen im Falle eines Unfalls vor großen Gefahren zu schützen. Auch Treppenlifte sollten mit Sicherheitsgurten versehen werden, das ist sogar sicherheitstechnisch vorgeschrieben.

Tatsächlich gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Gurte für Treppenlifte. Wo die einzelnen Gurte am Lift positioniert sind und welcher Gurt sich wann anbietet, soll anhand des Beispiels Sitzlift verdeutlicht werden. Vorstellbare Sicherheitsgurte sind:

  • Beckengurte
  • 3-Punkte-Gurte
  • 5-Punkte-Gurte sowie
  • Beingurte

Der Klassiker: die Beckengurte

Der Standard bei Treppenlift Sicherheitsgurten ist der sogenannte Beckengurt. Der Beckengurt verläuft, wie es der Name bereits andeutet, entlang des Beckens der beförderten Person und hält den Körper damit am Treppenlift. Ein Abrutschen vom Sitzlift ist dadurch unmöglich. Je nach Treppenlift Modell und der bedürftigen Person werden unterschiedliche Beckengurte angebracht, die für unterschiedlichen Beckenumfang geeignet sind. Für jeden Bedürftigen lässt sich dementsprechend eine geeignete und passende Lösung finden.

Wie bei jedem anderen Sicherheitsgurt existieren Beckengurte für Linkshänder wie auch für Rechtshänder, sodass der Treppenlift problemlos und sicher genutzt werden kann. Die Verriegelung aller Gurte besteht zumeist aus einem einhakenden Element, doch gibt es auch den klassischen Gurtstecker wie man ihn aus zahlreichen Automobilen kennt. Um diesen zu lösen, bedarf es allerdings einiger Kraft, die Bedürftige (bspw. wegen Arthrose) nicht mehr unbedingt aufbringen können. Deswegen wird häufig ein einhakendes Element genutzt.

3- und 5-Punkte-Sicherheitsgurte anbringbar

Weit verbreitet sind außerdem 3- und 5-Punkte-Sicherheitsgurte.  Den 3-Punkte-Sicherheitsgurt kennen viele aus dem Automobil. Der Gurt ist an drei Stellen – zwei davon im Beckenbereich, einer auf Kopfhöhe – fixiert, sodass sich eine Spannung aufbaut, die die bedürftige Person im Sitz hält. Beim 5-Punkte-Gurt wird zusätzlich der Oberkörper fixiert, sodass dieser wirklich bombensicher am Lift bleibt. Diese Sicherheit bedeutet zahlreichen Bedürftigen viel, da sie im Falle eines ruckartigen Anhaltens des Treppenlifts dafür sorgt, dass ein Sturz schon rein theoretisch gar nicht mehr möglich ist.

Sicherheitsgurte sind vor allem Menschen mit eingeschränktem Körpergefühl zu empfehlen, um ein Abrutschen dieser vom Treppenlift auf alle Fälle zu vermeiden. Schwerwiegende Verletzungen könnten andernfalls die Folge sein.

Bei Bedarf Beingurte anbringen

Wer sich trotz vorhandenem Gurt im Becken- und Oberkörperbereich gerne auch an den Beinen sichern möchte, kann einen Treppenlift mit Beingurt auswählen. Dieser umschließt beide Beine und verhindert somit auch dort ein Abrutschen vom Treppenlift. Ebenso sorgt es dafür, dass die beförderte Person ergonomisch richtig und aufrecht im Sitzlift sitzt.

Folglich sorgen Sicherheitsgurte dafür, dass die Person fest im Lift verankert ist und nur bei Bedarf – also an beiden Treppenenden – überhaupt dazu in der Lage ist, den Treppenlift zu verlassen. Die Anbringung eines Gurtes ist wenig aufwändig und sollte daher unbedingt erfolgen.

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Geschrieben von

Sven Schmidt ist freier Online-Redakteur und schreibt hauptsächlich zu Gesundheitsthemen.

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