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Das Treppenlift Bauaufmaß und der berüchtigte Deckensturz

Ein Treppenhaus vermessen? Das kann ich auch alleine”, mag sich so mancher Treppenlift Interessent denken. Ein Zollstock, eine Wasserwaage… mehr braucht es dafür nicht. Doch wer meint, mit diesen beiden Geräten einen korrekten Plan von einem Treppenhaus anfertigen zu können, irrt gewaltig. So sind bei der Vermessung eines Treppenhauses viele kleine Einzelheiten zu beachten, weswegen häufig eine digitale Abnahme und Vermessung durchgeführt wird, die später zugleich für die Planung des Treppenlift Einbaus genutzt werden kann.

Ein Bauaufmaß als Ausgangspunkt

Jede Treppenstufe muss einzeln vermessen werden, um abschließend einen vernünftigen Steigungswinkel der Laufschienen an jeder Stelle zu gewährleisten. Ebenso müssen alle Seitenwände sowie die Decke genauestens vermessen werden. Das Bauaufmaß ist also die Grundlage einer jeden Treppenlift Installation, um alle Hindernisse (bspw. Lampen, herausstehende Geländer) im Detail zu erfassen, damit der letzten Endes eingebaute Treppenlift problemlos manövriert werden kann. Anhand des Bauaufmaßes kann außerdem im Nu festgestellt werden, ob ein spezieller Treppenlift für das abgenommene Treppenhaus besonders gut geeignet ist.

Deckenverlauf bringt häufig Probleme mit sich

Eine entscheidende Komponente des Treppenlift Bauaufmaßes ist die Vermessung des Deckenverlaufs. Viele Fachleute ärgern sich regelmäßig über den sogenannten Deckensturz, da dieser den Einbau eines Treppenlifters erheblich verkompliziert. Beim Deckensturz handelt es sich um eine architektonische Auffälligkeit, welche in vielen Treppenhäusern zu finden ist. Dabei senkt sich die Decke an einer Stelle des Treppenhauses extrem ab, um dem Höhenunterschied zwischen den einzelnen Stockwerken gerecht zu werden.

Bei Deckenstürzen ist Vorsicht geboten

Die Folge davon ist, dass die bedürftige Person bei einer Fehlplanung zwar weitestgehend reibungslos den Lifter benutzen kann, allerdings an der Stelle des Deckensturzes mit dem Kopf anstoßen würde und diesen dementsprechend zumindest bei jeder Fahrt einziehen müsste. Dies ist natürlich unbedingt zu verhindern. Besonders problematisch wird der Deckensturz bei den sogenannten Stehliften, wo meistens ohnehin wenig Platz zur Decke vorhanden ist. Dekenstürze befinden sich oftmals am oberen Anfang einer Treppe, da unter anderem der oberhalb entstehende Stauraum für Räume im oberen Geschoss genutzt werden kann.

Auf den Fachmann / die Fachfrau vertrauen

Folglich gilt die Devise, dass das Treppenhaus sinnvollerweise nur von professionellen Kräften vermessen wird. Diese kennen solche Unwägbarkeiten wie etwa den Deckensturz und sorgen deswegen für eine richtige Abnahme des Treppenhauses, damit der eingebaute Treppenlift auch halten kann, was er verspricht, und die bedürftige Person auf dem Treppenlifter sicher ans andere Treppenende befördert wird.

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Geschrieben von

Sven Schmidt ist freier Online-Redakteur und schreibt hauptsächlich zu Gesundheitsthemen.

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