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Die Auswirkungen des Mikrozensus auf den Treppenliftmarkt

Der 2011 vom Statischen Bundesamt erhobene Mikrozensus der deutschen Bevölkerung sorgt dieser Tage für großes Aufsehen. Die Ergebnisse belegen, dass sich die kommunalen Statistikämter seit den letzten Erhebungen in den Jahren 1987 (BRD) und 1981 (DDR) stark verschätzt haben, sodass in der gesamtdeutschen Bundesrepublik Deutschland nunmehr ca. 1,5 Millionen Menschen weniger leben als bislang angenommen worden war. Dieser Fakt und weitere Daten haben auch einen erheblichen Einfluss auf die Seniorenhilfsmittelindustrie. Woran das liegt, soll im Folgenden an einigen Beispielen erläutert werden.

Neben der Einwohnerzahl hat sich durch die bisherige Fehleinschätzung unter anderem auch die Zahl an Seniorinnen und Senioren (damit sind in diesem Kontext Personen ab dem Alter von 65 Jahren gemeint) absolut gesehen erheblich reduziert. Der relative Anteil bleibt dennoch zu den vorherigen Schätzungen identisch und liegt mit knapp 17 Millionen Menschen weiterhin bei 21,2%. Dies ist eine enorme Zahl und offenbart, weswegen es derzeit so viel Bewegung auf dem Produktmarkt für Seniorenhilfsmittel gibt. Es gibt schlichtweg eine vielversprechend große Zahl potentieller Kunden auf dem Absatzmarkt für Seniorenprodukte und -dienstleistungen. In Zukunft wird die Zahl an Senioren wohl weiter zunehmen, weswegen große Investitionen im Seniorenmarkt zukünftig keineswegs überraschen sollten. Für den Treppenliftmarkt bedeutet das, dass in den kommenden Jahren mit dem Hinzustoßen zahlreicher weiterer Treppenlifthändler zu rechnen ist, die versuchen, einen Teil des Gesamtprofits auf dem Treppenliftmarkt zu erhaschen.

Ebenso werden viele Kommunen entsprechend ihrer Bevölkerungszahl aus der Staatskasse bezuschusst. Das Stichwort lautet hierbei ‘Kommunaler Finanzausgleich’. Das auf diesem Wege erhaltene Geld stecken die Kommunen wiederum in lokale altersgerechte Projekte wie beispielsweise Seniorenheime. Mit der Feststellung, dass die Einwohnerzahl in einigen Städten drastisch unter dem bisher angenommenen Wert liegt, dürften wohl auch die zufließenden Gelder abnehmen, weswegen die Veröffentlichung des neuen Datenmaterials womöglich zu Qualitätsverlusten in den Einrichtungen einzelner Kommunen führen könnte. Womöglich wird dann auch an einem Treppenlift gespart; diese These ist jedoch äußerst spekulativ, wenngleich sie offenbart, welch weitreichende Folgen die neuen Zahlen haben könnten.

In finanzieller Hinsicht ergibt sich durch den Mikrozensus 2011 ein weiterer Faktor, der sich womöglich auf viele Senioren auswirken könnte. Hierbei handelt es sich um die zahlenmäßig belegte, deutlich gewachsene Anzahl an Wohnungen in der Bundesrepublik Deutschland. In Folge dessen ist es zumindest vorstellbar, dass die Immobilienpreise und Mieten für Immobilien aufgrund des nunmehr gewachsenen Angebots zeitweilig sinken werden, da die Verkäufer und Vermieter nun eine deutlich größere Konkurrenz am Markt sehen. Ein Umzug in eine andere, seniorengerechte und womöglich mit einem Treppenlift versehene Wohnung könnte daher für einige Bedürftige deutlich attraktiver werden als noch vor der Veröffentlichung des Mikrozensus. Womöglich hat das dann ebenso Auswirkungen auf den bundesdeutschen Absatz an Treppenliften.

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Geschrieben von

Sven Schmidt ist freier Online-Redakteur und schreibt hauptsächlich zu Gesundheitsthemen.

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