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INSA-Studie 50+ liefert Informationen zum Treppenliftmarkt

Quantitatives Datenmaterial zum Treppenliftmarkt ist rar. So ist die Veröffentlichung der aktuellen INSA-Studie 50+ von Montag, den 18. August 2014, eine nähere Betrachtung wert. Dieser Artikel beleuchtet zunächst, was es mit der INSA-Studie 50+ auf sich hat, geht anschließend auf die Ergebnisse der Studie ein und zeigt später auch, warum sie für Treppenlifthersteller von besonderer Relevanz sein kann.

INSA-Studie 50+ visiert Generation 50+ an

Die INSA-Studie 50+ wird vom Erfurter Institut für neue soziale Antworten (INSA) durchgeführt. Gegründet wurde das Institut, um die Zustimmung zu Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit zu fördern, indem schon frühzeitig etwaige Problematiken, die die Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft gefährden, erkannt werden können. Die Absicht ist es, ein Forum für nachhaltige Antworten zu schaffen. Die Befragungen übernimmt die INSA-CONSULERE GmbH. Im Zuge der neuerlichen Befragung wurden 3.000 Personen zu diversen Thematiken befragt, von denen 1.000 unter 50 Jahre alt sind und als Kontrollgruppe dienen, wohingegen 2.000 Personen über 50 Jahre alt sind. Ein Grund für diese Personenauswahl ist die Tatsache, dass viele Studien ältere Bevölkerungsschichten außer Acht lassen, was angesichts der demographischen Entwicklung keineswegs zweckdienlich ist, um gesellschaftlich relevante Thematiken zu erkennen. Nebst anderem wurden die Befragten dieses Mal auch zum Thema Treppe und dem praktischen Alltagshelfer Treppenlift befragt.

Treppenliftinteresse nimmt überraschenderweise im hohen Alter ab

Die INSA-Studie 50+ wird nämlich unter anderem vom bekannten Hersteller Lifta GmbH unterstützt. Treppenliftunternehmen profitieren insofern von solchen Auswertungen, als dass diese ein Marktanalyseinstrument darstellen, um unter anderem das Unternehmensmarketing weiter zu verbessern. Beispielsweise zeigen die Zahlen auf, dass sich die Altersgruppe der 50- bis 69-Jährigen deutlich eher mit dem Thema Treppenlift auseinandersetzen und sich einen Kauf eher vorstellen können als die Gruppe der über 70-Jährigen bzw. über 80-Jährigen (39 Prozent gegenüber 20 Prozent und 16 Prozent). Insgesamt zeigten sich 28 Prozent aller Befragten interessiert an einem Treppenlift, wohingegen 1 Prozent bereits einen solchen besitzt.

Treppenlifte rücken in die Mitte der Gesellschaft

Die ausgewerteten Daten belegen außerdem, dass Treppenlifte gesellschaftlich immer populärer und anerkannter werden. So lässt sich aus den gesammelten Werten ablesen, dass immer mehr Menschen längerfristig und selbstbestimmt ihre Immobilien bewohnen möchten. Allgemein erachten 50 Prozent aller Befragten Treppen als ein Alltagshindernis, welches die Mobilität erheblich beeinträchtigen kann. Circa 20 Prozent empfinden beim Treppengang sogar Schmerzen, wobei die Zahl mit dem Alter positiv korreliert, sodass ältere Menschen tendenziell eher Schmerzen verspüren. Fast die gleiche Anzahl an Befragten möchte das Ausmaß an Treppenstiegen verringern. Insgesamt können sich knapp 43 Prozent die Anschaffung eines Treppenlifts vorstellen, wobei Bewohner der neuen  Bundesländer mit 45 Prozent deutlich eher für einen solchen zu begeistern sind als Bewohner der alten Bundesländer mit 39 Prozent. Wichtigste Kaufgründe sind die simple Bedienung des Geräts (von 69 Prozent der Befragten genannt), die Qualität und Langlebigkeit des Lifters (67 Prozent) sowie die individuelle Fachberatung (60 Prozent).

Bei der finanziellen Beratung herrscht Nachholbedarf

Nichtsdestotrotz sind nur wenige der Befragten über die finanziellen Möglichkeiten zur Anschaffung eines solchen informiert. Gerade einmal 20 Prozent sind mit den Kosten eines Treppenlifts vertraut. 41 Prozent würden sich aufgrund der Kosten gegen einen Kauf entschieden. Erschreckend ist, dass gerade einmal 8 Prozent um die zum Teil vierstelligen Zuschüsse wissen, die Krankenkassen und andere Institutionen gewähren. Aktuell liegt die maximale Bezuschussung noch bei bis zu 2.557€, wobei auf politischer Bundesebene über eine Erhöhung der Bezuschussungen gestritten wird. Eine Anpassung der Beträge nach oben hin scheint aber wahrscheinlich. Dies ist verwunderlich, da bereits 30 Prozent Treppenlifte aus dem näheren Umfeld kennen. Auch hier gibt es eine Tendenz dahingehend, dass ältere Befragte Treppenlifte eher kennen. Eine erfreuliche Zahl zum Abschluss: 60 Prozent aller befragten Teilnehmer denken, dass der Kosten-Nutzen-Vergleich bei einem Treppenlift positiv ausfällt, da der Treppenlift für neue Lebensqualität sorgt.

Artikelupdate: Seit dem 1. Januar 2015 beträgt der Zuschuss 4.000 Euro!

Fazit: Uninformiert, aber interessiert

Insgesamt beweist die Studie also, dass Treppenliftinteressenten nur unzureichend über die finanziellen Möglichkeiten beim Treppenlifterwerb informiert sind. Nichtsdestotrotz verdeutlichen die Zahlen, dass sich immer mehr Menschen einen Treppenliftkauf vorstellen können. Zudem überrascht es, dass im höheren Alter das Interesse absinkt und sich eher die Altersklasse der 50- bis 69-Jährigen für einen Kauf zu interessieren scheint als die Generation 70+. Für Treppenlifthersteller und auch für –interessenten sind das alles bemerkenswerte Zahlen.

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Geschrieben von

Sven Schmidt ist freier Online-Redakteur und schreibt hauptsächlich zu Gesundheitsthemen.

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