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Treppenlifte in U-Bahnhöfen

Auf der ganzen Welt transportieren tagtäglich immens lange Rolltreppen Millionen Menschen in den Metro-Untergrund oder wieder zurück an die Oberfläche. Schier endlose Treppen möchten dabei von allen passiert werden, um in die Nähe der U-Bahn-Schächte zu gelangen. Doch haben Sie sich jemals gefragt, was Rollstuhlfahrer tun, um in eine U-Bahn gelangen zu können? Diese haben nämlich oft genug ein Problem damit, Züge zu erreichen, um sich bequem und kostengünstig von A nach B transportieren zu lassen.

Es ist keineswegs eine Selbstverständlichkeit, dass Bahnhöfe und U-Bahnhöfe behindertengerecht gestaltet sind, doch wird mehr und mehr ein Bewusstsein dafür geschaffen, dass eine breite Bevölkerungsschicht gänzlich vom U-Bahn-Verkehr ausgeschlossen ist, wenn es keine behindertengerechten Zugänge zu den Schächten gibt.

Keiner soll vom ÖPNV ausgeschlossen werden

Ein Beispiel für eine sinnvolle Lösung hat die Garaventa Accessibility AG geliefert. Das schweizerische Unternehmen aus Goldau erhielt im Jahr 2004 den Zuschlag für einen Auftrag in den U-Bahnhöfen von Shanghai. 13 Zugänge für U-Bahnhöfe sollten es fortan Bedürftigen ermöglichen, am öffentlichen Nahverkehrsnetz teilzunehmen. Ein wichtiger Zug, um das U-Bahn-System nachhaltig für körperlich eingeschränkte Menschen zugänglich zu machen.

Referenzliste gespickt mit Weltstädten

Shanghai ist nicht die erste Weltmetropole, deren U-Bahnhöfe von der Garaventa Accessibility mit Treppenliften ausgestattet wurden. Vorher waren beispielsweise schon

  • Mexiko City
  • Santiago de Chile
  • London
  • Peking
  • Seoul
  • Montreal
  • San Francisco und
  • Toronto

von der Garaventa Accessibility AG mit Treppenliften erschlossen worden. Hauptsächlich wurden Plattformtreppenlifte verbaut, da diese Rollstuhlfahrer sicher transportieren können.

Aufzüge in vielen U-Bahnhöfen vorhanden

Eine oftmals angewandte Alternativlösung ist der Einbau von Aufzugschächten. Diese findet man in vielen Großstadt-U-Bahnnetzen auf der gesamten Welt, da sie die unkomplizierteste Lösung darstellen, um Menschen schnell über eine Höhe hinweg zu befördern. Meistens gibt es heutzutage mindestens zwei Ausgänge aus U-Bahn-Schächten, wobei einer aus einer Rolltreppe und der andere aus einem Schachtaufzug besteht.

Vorbildfunktion nicht zu missachten

Die Vorbildfunktion solcher Ausstattungen sollte nicht vergessen werden, da durch die Installation von Treppenliften und Aufzügen in U-Bahnhöfen zugleich aufgezeigt wird, dass zu jeglichem Bahnhof standardmäßig Elemente hinzugehören sollten, die körperlich eingeschränkten und hilfsbedürftigen Menschen den Zutritt zum Bahnnetz ermöglichen. Nur in wenigen Ländern werden körperlich bedürftige Personen gesetzlich besonders geschützt, sodass nur dort öffentliche Einrichtungen behindertengerecht gestaltet sein müssen. Künftig könnte dennoch ein Wandel einsetzen, der dafür sorgt, dass neu errichtete Bahnhöfe standardmäßig bedarfsgerechte Elemente enthalten.

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Geschrieben von

Sven Schmidt ist freier Online-Redakteur und schreibt hauptsächlich zu Gesundheitsthemen.

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