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Sicher auf dem Treppenlift

Treppenlifte sollen vor allem eines: Sicherheit auf der Treppe, wenn das Treppensteigen nicht mehr ohne Weiteres möglich ist. Aber ist das nicht eine wacklige Angelegenheit? Das fragt sich sicherlich der eine oder andere vor der Anschaffung eines Treppenlifts.

Diese Verunsicherten kann man jedoch guten Gewissens beruhigen. Die Technik moderner Treppenlifte ist sehr ausgereift, Unfälle sind äußerst selten und nahezu immer auf schwere Bedienungsfehler zurückzuführen. Dafür sorgt eine Reihe (zum Teil jedoch optionaler) Bestandteile eines Treppenlifts. Diese können – und sollten – aktiver Bestandteil der Entscheidung für ein bestimmtes Modell oder einen bestimmten Hersteller sein.

Nehmen wir diese etwas genauer unter die Lupe:

  • Anpassbarkeit: Treppenlifte sind an vielen Stellen individuell verstellbar, bei Sitzliften betrifft dies zum Beispiel die Sitzhöhe und -neigung, die Stellung der Sitzfläche im Vergleich zur Lehne und vieles mehr. So kann der Nutzer bequem und sicher sitzen.
  • Sicherheitsvorrichtungen: Armlehnen sind inzwischen Standard bei Treppenliften, können jedoch zusätzlich mit rutschfestem Material beschichtet werden. Aufstehhilfen, bei denen die Armlehnen aktiv helfen, das Körpergewicht abzustützen, sind ebenfalls empfehlenswert. Ebenso zur Grundausstattung sollte ein Sicherheitsgurt gehören. Auch ein Fußbrett, dass einen sicheren Stand im rechten Winkel ermöglicht. Zudem sollte es automatisch hoch- und runterklappen, um unnötiges Bücken und Stolpergefahr zu vermeiden. Einige Treppenlifte verfügen zusätzlich über einen Totmannschalter, sodass der Treppenlift nur dann fährt, wenn dieser Schalter aktiv betätigt wird.
  • Geschwindigkeit: Die Geschwindigkeit ist meist gedrosselt, sollte aber laufend überwacht werden und ggf. automatisch abbremsen. Um ruckartige Start- oder Stoppvorgänge zu vermeiden, gibt es entsprechende Automatiken.
  • Umgebungsschutz: Wichtig sind automatische Stopps, wenn der Lift auf ein Hindernis in der Fahrbahn trifft. Ein guter Treppenlift sollte in diesem Fall sofort stoppen.
  • Zertifikate: Ein Indiz, wenn auch keine Garantie, für gewährleistete Sicherheit sind auch offizielle Zertifikate. Wichtig ist, dass man sich hier nicht von ähnlich aussehenden Werbezertifikaten verleiten lässt. Verlässlich sind das CE-Zeichen der EU, das gesetzlich verankerte GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit und natürlich TÜV-Zertifikate.
  • Stromausfallvorrichtungen: Hauptursache für einen Notfall auf einem Treppenlift ist der Stromausfall. Dieser stellt keine unmittelbare Gefahr für den Nutzer dar, wird jedoch dann riskant, wenn versucht wird, auf halber Strecke auszusteigen. Dies ist meist deutlich schwieriger als regulär am Kopf oder Fuß der Treppe. Unabdingbar ist daher entweder ein Akku, der eine Beendigung der Fahrt auch ohne direkten Stromanschluss ermöglicht, oder einen Notablass.

Um zusätzlich die Sicherheit von Kindern oder Enkelkindern zu gewährleisten, ist ggf. die Einrichtung einer Kindersicherung geboten.

Wer auf diese Aspekte achtet, braucht sich keine Sorgen um die Sicherheit auf dem Treppenlift zu machen!

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Bewertung: 4.1/5 (7 Bewertungen abgegeben)
Sicher auf dem Treppenlift, 4.1 out of 5 based on 7 ratings

Geschrieben von

Jens Becker ist Redakteur bei mehreren Gesundheitsmagazinen und schreibt eine Vielzahl seiner Artikel zu Seniorenprodukten. Er ist Produkttester für Seniorenhandys und besitzt umfangreiche Kenntnisse im Treppenlift Geschäft.

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