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Totmanneinrichtung beim Treppenlift

Sorgt sich die auf dem Treppenlift beförderte Person um ihr eigenes Wohlergehen, ist diese Sorge meistens unbegründet. Umfassende Sicherheitsvorkehrungen sind nämlich in Treppenliftkonstruktionen integriert, damit die auf dem Treppenlift beförderte Person während des Transports entlang der Treppe auf gar keinen Fall in Gefahr gerät. Eine dieser Vorkehrungen ist die sogenannte Totmanneinrichtung (auch als Totmannsteuerung oder Totmannschaltung bezeichnet). Der Begriff mag zunächst skurril anmuten, doch ist die Funktionsweise, die hinter der Totmanneinrichtung steckt, leicht erklärt.

Es handelt sich bei der Totmanneinrichtung um eine technische Option, die dafür Sorge trägt, dass der Treppenlift im Falle eines Stromausfalls oder eines ähnlichen unerwarteten Vorganges nicht zur Stolperfalle für die transportierte Person wird. Die bedürftige Person hält während der Fahrt einen Knopf oder Joystick dauerhaft gedrückt. Wird der Knopf losgelassen, stoppt der Treppenlift sofort. Somit ist sichergestellt, dass sich der Treppenlift nicht gegen den Willen der bedürftigen Person fortbewegt, was in den unterschiedlichsten Situationen nützlich sein kann.

Verhakt sich beispielsweise ein Kleidungsstück in der Mechanik des Treppenlifts, besitzt die bedürftige Person die Möglichkeit, den Treppenlift sofort zu stoppen. Andernfalls würde der Treppenlift weiter seine Bahn bis ans andere Treppenende fahren, was mitunter auch schwere Schäden für den Treppenlift mit sich bringen kann.

Die Totmanneinrichtung zahlt sich ebenfalls aus, wenn ein Objekt auf der Treppe liegt, das die beförderte Person zu spät registriert. Hat sie am Treppenanfang bereits das Gerät in Gang gesetzt, besitzt sie somit später die Möglichkeit, den Treppenlift auf der entsprechenden Höhe zu stoppen, um das Objekt aus dem Weg räumen zu können, bevor die Fahrt durch eine einfache Betätigung des Knopfes fortgesetzt wird.

Ein weiterer Fall, in dem die Totmanneinrichtung ihre Wirkung zeigt, ist das Herausrutschen der bedürftigen Person aus dem Treppenlift. Zwar gibt es Sicherheitsbügel, die die Person in aller Regel fest auf dem Treppenlift halten, doch bietet die Totmanneinrichtung umfassenden Schutz, falls es doch einmal zu einem Abgleiten kommt. In diesem Moment existiert kein Kontakt mehr zwischen dem Schalter und der Hand der beförderten Person, sodass der Treppenlift zumindest abrupt stoppt und dadurch zumindest schlimmste Verletzungen vermieden werden.

Insofern erweist sich die Totmanneinrichtung bei Treppenliften als sicherheitsfördernde Einrichtung, die im ausgewählten Treppenliftmodell möglichst integriert sein sollte. Desöfteren hat sie schon ihre Zweckmäßigkeit unter Beweis gestellt.

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Geschrieben von

Sven Schmidt ist freier Online-Redakteur und schreibt hauptsächlich zu Gesundheitsthemen.

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